Eine Übersicht über die Beschneiungsanlage am Lauberhorn zeigt unser animiertes Schaubild. Beschneit werden die Abfahrts- und Slalom-Rennstrecken mit insgesamt 4,9 Kilometern Länge sowie Zubringerpisten mit 0,5 Kilometern Länge. Ausserhalb der Rennperiode stehen die Rennstrecken übrigens den Skitouristen zur Verfügung.
Entlang den beschneiten Pisten sind eine Wasserleitung und ein Stromkabel unterirdisch verlegt. Die 22 transportablen Schneeerzeuger, die mit Helikoptern verschoben werden, können bei insgesamt 57 Zapfstellen mit Wasser und Strom versorgt werden.
Damit genügend Wasser zur Verfügung steht, wurde unterhalb des Starthauses ein Speichersee mit 35'000 Kubikmetern Inhalt angelegt. Dieser wird über mehrere Pumpstationen mit überschüssigem Wasser der Wasserversorgung Wengen gefüllt; im Frühling und Sommer auch mit Schmelzwasser.
In einem durchschnittlichen Winter werden 130'000 bis 150'000 Kubikmeter Schnee produziert. Dazu braucht es 60'000 bis 70 000 Kubikmeter Wasser und etwa 400'000 Kilowattstunden Strom, was etwa der Hälfte des Stromverbrauchs einer Kunsteisbahn im Mittelland entspricht. Die Investitionskosten für die ganze Anlage beliefen sich auf rund 8 Millionen Franken und wurden ausschliesslich von der Jungfrauregion aufgebracht.
Strom am Lauberhornrennen
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