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Geschichte

EWL Chronik

Zum 100-jährigen Jubiläum hat das EWL eine Chronik verfasst - Bestellen Sie die Broschüre "Geschichten 1905 - 2005" für CHF 19.- (inkl. Bearbeitungskosten, exkl. MWSt. und Versandkosten) unter Kontakt oder beziehen die Chronik beim nächsten Besuch in einem unserer Shops .

Alte Wasserfassung
Wasserfassung Sefinenlütschine

JahrEreignis
1894Die Genossenschaft Wasserwerk Lauterbrunnen Vordergrund wird gegründet. Ihre Absicht ist, ein Hydrantennetz von vorerst 14 Stück im Dorfkern von Lauterbrunnen zu erstellen.
1899Die bestehende Genossenschaft wird in Licht- und Wasserwerk umbenannt. Der Zweck wird erweitert um den Passus «Erzeugung und Abgabe von elektrischer Energie zu Licht- und Kraftzwecken für die Gemeinde Lauterbrunnen und Umgebung.»
1905Die überarbeiteten Statuten werden anlässlich der GV genehmigt. Es wird beschlossen, die seit 1899 verwendete Genossenschafts-Bezeichnung Licht- und Wasserwerk Lauterbrunnen (LWL) auch im Handelsregister (HR) eintragen zu lassen. Der entsprechende Handelsregistereintrag wird vorgenommen, die alte HR-Bezeichnung «Wasserwerk von Lauterbrunnen Vordergrund» gestrichen.
1906Am 1. Dezember wird die neue Kraftwerksanlage mit den Maschinengruppen 1 und 2 erfolgreich in Betrieb genommen.
1933Am 12. August, um 20.30 Uhr, werden speziell das Sefinental und der Talboden von einem Unwetter (Gewitter mit Hagelschlag) heimgesucht. Die EWL-Gebäude samt Einrichtungen, die Wasserfassung und die Druckleitung werden stark beschädigt. Glücklicherweise sind keine Menschenopfer zu beklagen, obschon sich das Zentralenteam und teilweise auch dessen Familien während dem Unwetter in grosser Lebensgefahr befinden.
1945 / 1946Frequenzerhöhung des Netzes von 40 Hz auf 50 Hz. Diese Umstellung ist nötig, da fast das ganze übrige schweizerische Verteilnetz auf 50 Hz basiert.
1955Eine ausserordentliche GV genehmigt den ersten Energielieferungsvertrag mit den BKW. Eine wesentliche Neuerung beinhaltet die Klausel, dass das EWL praktisch alle Überschussenergie im Sommer verkaufen kann. Der Vertrag mit der JB über Aushilfsenergielieferung wird aufgehoben.
1974 / 1979Rundum-Erneuerung: Das Einlaufbauwerk der Wasserfassung praktisch neu erstellt, Ersatz und zugleich Vergrösserung der Druckleitung, Ersatz und zugleich Leistungssteigerung Maschine 2 auf 2'700 kW, Neubau Schaltanlage und Halbautomatisierung des ganzen Prod.-Betriebes.
2001Das selber erstellte, talweite Lichtwellenleiter-Netz wird in Betrieb genommen.
2002Das EWL erhält das Zertifikat ISO 2000:9001.
2005Der Kreis schliesst sich - 1905 begann der Kraftwerkbau im Stechelberg, 2005 wird das Trinkwasser-Kraftwerk Birrmättli in Betrieb genommen.